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Feministische Theologie

 


Die Kunst der Unterbrechung -
von Sabbat und Sonntag
Werkstatt Feministische Theologie 2011

Sabbat und Sonntag sind wichtige gemeinschaftliche Unterbrechungen des Alltags und der Produktivität. Die Erinnerung
„Gedenke des Sabbats, dass du ihn heiligst“ durchzieht die Bibel. Der Sabbat ermöglicht ein spirituelles Leben, hat aber auch politische Bedeutung: Er ist ein Feiertag für alle, die im Lande leben, für Reich und Arm, Herren und Sklaven, Frauen und Männer. Auf dieser Werkstatt Feministische Theologie wird die Rabbinerin Elisa Klapheck über die gelebte Tradition des Sabbat und ihre Wurzeln berichten. Im gemeinsamen Gespräch und in der Auslegung biblischer Texte soll den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Sabbat und Sonntag nachgegangen werden. Dabei kommt auch die eigene gelebte „Praxis der Unterbrechung“ zur Sprache: Wie sorge ich selbst für eine spirituelle Unterbrechung im Alltag? Welche Form habe ich gefunden? Was vermisse ich? Wonach bin ich auf der Suche? Mit wem und in welchen Gemeinschaften heilige ich den Feiertag? Die Arbeitsweisen an diesem Wochenende sind: Vortrag, Arbeitsgruppen, kreative Methoden und liturgische Elemente.

 

Kollegiale Beratung feministisch-theologischer Praxis

Ein Angebot für Absolventinnen des Fernstudiums Feministische Theologie und andere Interessierte

Die meisten Absolventinnen des Fernstudiums Feministische Theologie sind ehrenamtlich im Bildungsbereich ihrer Kirchengemeinde oder ihres Dekanats tätig. Mit großem Engagement bringen sie ihre im Fernstudium gewonnenen Kenntnisse hier ein. Regelmäßige Treffen für kollegiale Beratung haben sich dabei als sinnvoll und unterstützend gezeigt. Diese Treffen werden jetzt auch für andere Interessierte geöffnet. Alle, die in diesem Themenschwerpunkt tätig sind, sind eingeladen, sich in einem verbindlichen Rahmen 4 mal jährlich über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Treffen bieten Raum für:

 

Bibelworkshop: Eva's Geschichte mit dem Apfel - Die Paradieserzählung neu gelesen

Die Paradieserzählung der Bibel und ihre Auslegung haben das christliche Verständnis vom Menschen und vom Verhältnis zwischen Frau und Mann stark geprägt. Vor allem in den Medien wird diese Auslegungstradition bis heute auf subtile Weise reaktiviert und damit auch das Bild von der Zweitrangigkeit der Frau verfestigt.
Die Stereotypen sind so präsent, dass es kaum möglich ist, wahrzunehmen, was in den Texten tatsächlich steht.
Was brauchen Leserinnen heute, um die alten und aus fremder Kultur stammenden Texte verstehen zu können? Welche Frauenbilder/welche Männerbilder stehen möglicherweise dabei im Weg?
Im vergleichenden Lesen unterschiedlicher Bibelübersetzungen wird nach dem tieferen Sinn der Erzählungen gefragt.
Schön ist es, mit Lust und Liebe auf Ent-deckungsreise zu gehen und Eva neu zu beleben.


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Die Website www.EvangelischeFrauen.de wird herausgegeben von Verband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.


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