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Jahreshauptversammlung 2009Solidaritätsaktion für Frauen in der Illegalität Auf der Tagesordnung stehen die Rechenschaftsberichte des Vorstands und der geschäftsführenden Pfarrerin Sylvia Puchert. Der Verband gestaltet im Auftrag der EKHN die Frauenarbeit der Landeskirche und unterhält vier Familien-Bildungsstätten. Das Haushaltsvolumen umfasst rund 3 Millionen Euro. Fast 40% der Einnahmen werden in den eigenen Einrichtungen erwirtschaftet, z.B. durch Kurs- und Tagungsgebühren. Der zweite Teil der Jahreshauptversammlung steht unter dem Motto des Jahresprojekts des Verbands der Evangelischen Frauen „In den Gärten der Gerechtigkeit“. Andrea Bode, Leiterin des Mitgliedsverbands FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht e.V., und Hildegund Niebch, Referentin für Migration und Interkulturelles Zusammenleben im Diakonischen Werk, berichten über Frauen, die „ohne Papiere“ in Deutschland leben. Die Evangelischen Frauen starteten im Jahr 2008 eine Solidaritätsaktion für Frauen in der Illegalität und fordern für sie die Einhaltung der Menschenrechte. Der Zugang zur Gesundheitsversorgung und für Kinder zur (Vor-)Schulbildung muss unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus gesichert sein. Frauen, die ohne Aufenthaltsrecht oder in prekärem Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, erhalten durch die Solidaritätsaktion und den FIM e.V. unbürokratische Unterstützung. |
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