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Protestaktion der Initiative Maria 2.0 in Mainz

Rund 100 katholische Frauen und Männer trafen sich am 7. September vor dem Mainzer Dom, um öffentlich Reformen an ihrer Kirche zu fordern. Zur Demonstration aufgerufen hatten die Initiative Maria 2.0 und die KFD (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Bistum Mainz). Gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer*innen traten sie für eine geschlechtergerechte Kirche der Zukunft ein.

Sie fordern den Zugang von Frauen zu Weiheämtern, die Abschaffung des Pflichtzölibats, transparente Machtstrukturen, die Anerkennung von Homosexuellen und die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche: Mit einer symbolischen Kirche aus Kartons veranschaulichten die Aktivistinnen der Initiative Maria 2.0, wie sie sich den Neubau ihrer Kirche vorstellen. Das Fundament der biblischen Botschaft bleibt dabei fest bestehen. Seit Monaten erfährt die Initiative große Unterstützung, auch in Mainz trifft ihr Anliegen auf positive Resonanz.
Die Bewegung Maria 2.0 ist aus einem kleinen Lesekreis in Münster hervorgegangen und wird von den katholischen Frauenverbänden kfd und KDFB unterstützt. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte die Aktivistinnen eingeladen, den synodalen Weg mitzugehen und auf der Herbstvollversammlung als stimmberechtigte Mitglieder des Frauenforums mitzuwirken. Das lehnte die Initiative ab, um juristisch ungebunden und frei in ihren Ausdrucksformen zu bleiben. Der sog. synodale Weg wurde auf der Frühjahrvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz beschlossen und beinhaltet die Absicht, weitgehende Reformen umzusetzen und die Skandale der Vergangenheit aufzuarbeiten. Papst Franziskus hat diesen Beschluss durch einen historisch einmaligen Brief an die Katholikinnen in Deutschland unterstützt.

Das zeigt: Die Kirche befindet sich auf Reformkurs, über die Forderungen der Initiative Maria 2.0 wird intensiv diskutiert. Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. steht im Austausch mit Maria 2.0 auf dem Gebiet der EKHN und zeigt - in enger Abstimmung mit den Akteurinnen - Präsenz bei den Aktionen der Bewegung.

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