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Renate Reis-zur Nieden erhält Silberne Ehrennadel der EKHN

Renate Reis-zur Nieden, langjährige leitende Mitarbeiterin der Evangelischen Frauenhilfe in Hessen und Nassau, Vorgänger des Landesverbands Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V., wurde vergangenen Sonntag für ihr haupt- und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Dekan Dr. Achim Knecht würdigte in einem Festgottesdienst die großen gesellschaftspolitischen und sozialen Verdienste Reis-zur Niedens und überreichte ihr die Silberne Ehrennadel der EKHN. „Sie haben gezeigt, wie Frauen mit religiöser Grundlage mitten in der Gesellschaft stehen und sie mitgestalten“, so Luise Böttcher, Vorsitzende des Landesverbands EFHN, in ihrem Grußwort. „Darin sind Sie für mich und viele andere Frauen ein Vorbild.“

Renate Reis-zur Nieden begann 1975 ihre Tätigkeit bei der Evangelischen Frauenhilfe in Hessen und Nassau e.V., dem Vorgängerverband des Landesverbands EFHN. Dort war es ihre Aufgabe, in allen drei damaligen Arbeitsbereichen, der gemeindlichen Frauenarbeit, der Müttergenesung und der Familienbildung, die Mitarbeiterinnen in pädagogischer Hinsicht zu beraten. Von 1976 bis 1984 übernahm sie gemeinsam mit zwei weiteren Frauen die Leitung des Verbandes, 1984 bis 1986 wurde sie mit der Geschäftsführung betraut. Bei der Neufassung des Strafrechtsparagraphen 218 setzte sie wichtige Akzente für die Positionierung evangelischer Frauen. „Bei ungewollter Schwangerschaft gibt es kein gut oder schlecht“, so Luise Böttcher. „Das erleben wir auch heute wieder angesichts der Debatte um den §219a StGB, bei dem es um angebliche Werbung für Abtreibung, in Wahrheit aber um Information geht. Es gibt Lösungsversuche. Eine Annäherung zur Lösung war das von Ihnen mitentwickelte und über viele Jahre geleitete Projekt ‚Kontakt/Begleitperson im Problemfeld § 218 StGB‘. Mit Ihnen bin auch ich der Meinung: Frauen und Paare in einem so schwerwiegenden Konflikt brauchen Beratung und Begleitung, sie müssen ernst genommen werden in ihrem ehrlichen Bemühen, aus dieser ausweglosen Situation herauszukommen.“

Parallel zu ihrer Tätigkeit als Leiterin und Geschäftsführerin des Verbands war Renate Reis-zur Nieden während der gesamten Zeit bis 2004 für die fünf Evangelischen Familienbildungsstätten des Verbands zuständig. Als Leiterin des Fachbereichs Familienbildung begleitete die konzeptionelle Entwicklung der ehemaligen Mütterschulen hin zu Einrichtungen mit einer breiten Produktpalette, die sich an vielfältige Zielgruppen richten. „Sie haben Familienbildung zum Erfolgsmodell gemacht“, so Böttcher weiter. „Ich bedanke mich im Namen des Landesverbands bei Ihnen für ihre langjährige Mitarbeit, die unserem Verband ein würdiges Gesicht gegeben hat.“

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