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Aktionen

Projekt LebensKUNST

Bei Frauentreffen „Gottes Wort rausfiltern“

Lebenslust trifft Lebenskunst! Die Gäste des Lebenskünstlerinnenfestes des Landesverbandes Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. waren sich einig, dass beides unbedingt zusammengehört.

DARMSTADT, September 2013. Lebenslust lag in der Luft, als am Sonntagnachmittag rund 60 Frauen im Offenen Haus der evangelischen Kirche in Darmstadt das Jahresprojekt 2011- 2013 des Frauenverbands EFHN „LebensKUNST- Wovon leben wir?“ mit einem Fest beendeten. Eingeladen hatten der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau (EFHN), das EVAngelische Frauenbegegnungszentrum Frankfurt und die Fachstelle Frauenbildung im Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Bereits im Foyer empfing die Lebenskünstlerinnen-Gäste eine kleine LebensKUNST-Koffer-Ausstellung. Weiterlesen hier

Plakat LebensKUNST
Plakat zum Projekt "LebensKUNST - Wovon leben wir?"

Jahresprojekt 2011 - 2013
LebensKUNST-Wovon leben wir?

Lebenskunst - ist ein gesellschaftliches Thema. Wer möchte nicht in aller Freiheit das eigene Leben in die Hand nehmen und so gestalten, dass es auch bejahenswert ist? Gleichzeitig stellt sich die Frage: Muss und kann unser Leben immerzu gelingen?

Was meinen wir, gerade auch als Christinnen, wenn wir von einem gelingenden, einem guten Leben sprechen? Was können wir selbst dazu beitragen und was geschieht ohne unser Zutun? Suchen wir nach dem „Sinn des Lebens“ nur für uns selbst oder haben wir unser Eingebunden-Sein in die weltweiten Zusammenhänge mit im Blick?

Diese und andere Fragen rund um „LebensKUNST - Wovon leben wir?“ werden im Verband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. in Kooperation mit dem EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum Frankfurt und dem Zentrum Bildung der EKHN (Frauenbildung im Fachbereich Erwachsenen– und Familienbildung) in den Jahren 2011 bis 2013 bearbeitet werden.

Eröffnet wurde das Jahresprojekt „LebensKUNST - Wovon leben wir?“ bei der Jahreshauptversammlung des Verbands am 9. April 2011 in Darmstadt. Dr. Christiane Wessels hielt den Eröffungsvortrag zur Einführung des Jahresprojekts, Pfarrerin Ulrike Hofmann zeigte theologische Impulse auf, dann startete die Kofferaktion, die bis zum Projektende fortgeführt werden soll.

Eröffnungsvortrag Dr. Christiane Wessels

LebensKUNST–Wovon leben wir?
Das neue Jahresprojekt 2011-2013

Dr. Christiane Wessels, Vortrag zur Einführung des neuen Jahresprojekts „LebensKUNST - Wovon leben wir?“ bei der Jahreshauptversammlung der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau e.V. am 9. April 2011.
 
Wovon leben wir? Wie leben wir? Was brauchen wir zum Leben? Das sind Fragen, die mit der Katastrophe in Japan am 11. März eine ganz neue Brisanz erhalten. Die Katastrophe von Fukushima bedeutet eine Zäsur in vielerlei Hinsicht. Das unbeschreibliche Leid der Menschen verlangt unser Mitgefühl und unsere praktische Solidarität. Aber es ruft auch nach politischen Entscheidungen, nach einer energiepolitischen Wende. Damit geht es auch um die Frage nach unserem Lebensstandard und unserem Lebensstil. Wie wollen wir zukünftig leben? Wie kommen wir unserer Verantwortung für einen sorgsamen Umgang mit der Natur, mit der uns anvertrauten Schöpfung nach?
 
„Wovon leben wir?“ dieser Frage will das Jahresprojekt aus vielfältigen Perspektiven nachgehen. Mit der Frage „Welche Bedingungen braucht ein Mensch zum Leben?“ hat sich auch die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum beschäftigt. Sie hat eine Liste erstellt, die zehn menschliche Grundfähigkeiten umfasst, die für eine gelingende Lebensführung von Bedeutung sind, siehe Seite 8. Diese Liste werden Sie auch im Materialheft zum Thema „Lebenskunst“ wiederfinden. Wir hoffen, dass diese Grundfähigkeiten für viele Frauengruppen zu einer guten Diskussionsgrundlage werden, wenn es um die Frage geht, was Menschen zum Leben brauchen.
 
Martha C. Nussbaum zeichnet einen Umriss des guten Lebens, ihre Auflistung versteht sie als kulturübergreifend, als universell, aber nicht als abschließend. Sie selbst sagt dazu: „Ich meine, dass ein Leben, dem eine dieser Fähigkeiten fehlt, kein gutes menschliches Leben ist, unabhängig davon, was es sonst noch aufweisen mag. Daher wäre es vernünftig, den Blick auf diese Dinge zu richten, wenn es darum geht, die Lebensqualität eines Landes zu ermitteln und nach der Rolle zu fragen, die der Politik bei der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse zukommt.“ (Nussbaum 1999, S. 202)
 
Die von Martha C. Nussbaum beschriebenen Grundfähigkeiten stehen in engem Zusammenhang mit der Möglichkeit, sein Leben als ein Kunstwerk zu begreifen und zu gestalten. Sie sind die Voraussetzung für ein Leben in Würde. Ohne sie, ohne Menschenwürde, gibt es auch keine Lebenskünstlerinnen und Lebenskünstler – allenfalls „Überlebenskünstlerinnen und Überlebenskünstler“, welche permanent damit beschäftigt sind, ihr Überleben unter widrigen Bedingungen zu sichern. Wir hätten, wie Martha C. Nussbaum es ausdrückt, kein gutes menschliches Leben.
 
Die „Lebenskunst“ ist keine Erfindung der Moderne. Lebenskunst ist ein sehr altes Thema der Menschheit und traditionell in der Philosophie beheimatet. In der Antike war die reflektierte Lebensführung eines der ganz wesentlichen Anliegen der Philosophie. Philosophie und Lebenskunst waren Teil der täglichen Lebensgestaltung – zumindest für einen Teil der Bevölkerung. Die Selbstsorge, die rechte Lebensführung hatte neben der individuellen aber auch immer eine politische Bedeutung. Schon in der antiken Philosophie ging es auch immer um die Sorge um andere und um die Gemeinschaft.
 
Wie würden Sie Lebenskunst beschreiben? Hier einige Stichworte als Anregung: 

  • Das gelingende Leben
    Lebenskunst beinhaltet die Sehnsucht nach dem Gelingen des eigenen Lebens und die Verpflichtung gegenüber sich selbst und anderen, zu einem schönen, glücklichen, sinnvollen Leben aller beizutragen.
  •  Das Leben als Kunstwerk
    Lebenskunst bedeutet, das Leben als Kunstwerk zu begreifen und zu gestalten, schöpferisch tätig zu werden jenseits von Zweckrationalität. Es bedeutet, das Leben als etwas Ganzheitliches zu verstehen.
  • Mit Begrenzungen umgehen
    Lebenskunst setzt nicht auf Perfektionismus der Lebensführung. Lebenskunst bedeutet das Abwägen der Möglichkeiten, welche die Fülle des Lebens bereit hält und dabei nicht nach unerreichbaren Zielen zu streben, sondern aus dem Vorhandenen Zufriedenheit zu beziehen. (vgl. Lerch 2010, S. 155). Es bedeutet aber auch, Begrenzungen zu akzeptieren, mit Brüchen und Krisen umzugehen.
  • Die Endlichkeit des Lebens
    Lebenskunst bedeutet letztlich zu lernen, mit der Endlichkeit und Begrenztheit des Lebens umzugehen. Lebenskunst heißt somit auch sterben zu lernen.
  • Reflexion
    Lebenskunst ist als Versuch zu sehen, sein Leben in reflektierter Weise zu leben. Das bedeutet, Bezüge zu sich herstellen, sich um sich zu sorgen und Bedingungen des eigenen Lebens und der Lebenswelt zu erkennen. Es bedeutet ebenso, Bezüge zu anderen, zur Gemeinschaft, zur Gesellschaft herzustellen. Das heißt, daran interessiert sein, das Zusammenleben aktiv mitzugestalten. (vgl. Lerch 2010, S. 156)
  • Das Alltägliche
    Lebenskunst bedeutet, sich dem Alltäglichen mit Ernsthaftigkeit zu widmen. Wenn die Schweizer Theologin Ina Praetorius statt von Lebenskunst lieber von „Daseinskompetenzen“ spricht, dann meint dies eigentlich nichts anderes. Sie richtet den Blick auf das, was sonst kaum oder nur wenig Beachtung findet, weil es eben Alltag ist. (Praetorius 2002)
  • Die Bedeutung des Leibes für die Lebenskunst
    Lebenskunst ist nicht nur eine Angelegenheit des Denkens, sondern auch des Spürens und Fühlens – also der Leiberfahrungen. Die Philosophin Ute Gahlings sieht in den zu vertiefenden Leibbeziehungen die vielleicht größte Herausforderung für die Lebenskunst in der Postmoderne. (Gahlings 2011)

Dies als erste Anregung zur Beschäftigung mit dem Thema „Lebenskunst“. Ich gehe davon aus, dass im Laufe des Projekts noch viele andere Aspekte der Lebenskunst aus weiblicher Perspektive sichtbar werden.
Es stellt sich ohnehin die Frage, ob nicht gerade die weiblichen Lebensentwürfe und Lebensverläufe mit all ihren Brüchen und Neuorientierungen, sowie das alltägliche Vereinbaren widersprüchlicher Anforderungen aus Familie und Beruf genau dem entsprechen, was sich unter Lebenskunst zusammenfassen ließe. Frauen haben in den letzten Jahrzehnten ein großes Maß an Veränderungsbereitschaft gezeigt. Sie mussten sich immer wieder neu orientieren, Perspektiven wechseln und pragmatisch handeln.
 
Mit anderen Worten: Womöglich sind Frauen sogar besser auf die Herausforderungen der modernen Gesellschaft vorbereitet als Männer. Womöglich sind sie die wahren Lebenskünstlerinnen. „Mit Unklarheiten, wie sie das Leben liebt, kommt die weibliche Lebenskunst besser zurecht.“ Zu diesem Schluss kommt jedenfalls der Philosoph Wilhelm Schmid (2008).
Wie in allen Jahresprojekten der Evangelischen Frauen wird es nun darum gehen, eigene Akzente zu setzen, eine feministisch-theologische Sichtweise einzutragen und die Frage der Lebenskunst aus der Geschlechterperspektive zu verfolgen. Denn das jeweilige eigene Erleben als Frau oder Mann prägt die Lebenserfahrung und somit auch das Nachdenken über die Lebensführung, das Fragen und Suchen, die Sehnsüchte und Hoffnungen. Davon gehen wir aus.
 
Dr. Christiane Wessels*
Referentin für Frauenbildung, Fachbereich Erwachsenenbildung und Familienbildung im Zentrum Bildung der EKHN
 
* Vortrag zur Einführung des neuen Jahresprojekts „LebensKUNST - Wovon leben wir?“ bei der Jahreshauptversammlung der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau e.V. am 9. April 2011.

Quellen:
Gahlings, Ute: Lebenskunst in philosophischer Perspektive. Vortrag auf dem Fachtag für Multiplikatorinnen in der Bildungsarbeit, Fachbereich Erwachsenenbildung und Familienbildung des Zentrums Bildung der EKHN, Frankfurt, am 17.2.2011.
Lerch, Sebastian: Lebenskunst lernen? Lebenslanges Lernen aus subjektwissenschaftlicher Sicht, Bielefeld 2010.
Nussbaum, Martha C: Menschliche Fähigkeiten und weibliche Menschen. In: dies.: Gerechtigkeit oder das gute Leben, Frankfurt 1999, S. 176-226.
Praetorius, Ina: Die Vernunft der Frau Hediger. Zur Philosophie der Daseinskompetenz. In: dies.: Die Welt: Ein Haushalt, Mainz 2002.
Schmid, Wilhelm: Frauen sind (Lebens)Künst-ler, in: Psychologie heute 2008, Heft 4, S. 46-51.

Theologische Impulse von Ulrike Hofmann, Pfarrerin

Theologische Impulse zum Jahresprojekt
„LebensKUNST – Wovon leben wir?“

von Pfarrerin Ulrike Hofmann

Das Jahresprojekt „LebensKUNST – Wovon leben wir?“ will dazu anregen, darüber nachzudenken, was Frauen zu einem guten Leben brauchen. Dabei geht es von einer ganzheitlichen Perspektive aus, die den Menschen als einen Teil der Schöpfung Gottes wahrnimmt und alle Lebensbereiche einbezieht.

Mit dem Projekt werden Frauen eingeladen, sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen, damit alle Menschen an einem guten Leben teilhaben können und die frohe Botschaft vom anbrechenden Reich Gottes erfahren können.  

Die Lebenszeugnisse großer Lebenskünstlerinnen sind Vorbild und Anregung über die alltäglichen Grenzen und Möglichkeiten nachzudenken und gemeinsam mit anderen mutige Schritte zu gehen. Seid so frei!!

„LebensKUNST – Wovon leben wir?“ ist ein religiöses Thema

„LebensKUNST – Wovon leben wir?“ ist auch ein religiöses Thema. Und ich meine auch ein zutiefst evangelisches Thema. Die Suche nach einem Leben, das gelingt, treibt viele religiöse Menschen um. Wie lebe ich? Wie lebe ich ein erfülltes Leben, ein Leben, das gelingt, ein Leben, das gottgefällig ist, ein vor Gott gutes Leben? – das sind Fragen, die religiöse Menschen bewegen.   

Die Sehnsucht nach einem heilen und erfüllten Leben, die Sehnsucht nach Glück, die Sehsucht nach Frieden und Gerechtigkeit prägen die Suche. Dabei geht es auch um die Bestimmung des Verhältnisses zu Gott. Denn: Gott ist Ursprung und Ziel unseres Lebens, ist Quelle, ist die schöpferische Kraft aus der heraus wir leben und auf der religiöse Menschen ihr Leben hin ausrichten.

Die Vorstellung von Gott bzw. die Vorstellung von dem Verhältnis Gott - Mensch ist ausschlaggebend für die Antwort auf die Frage, was ist vor Gott ein gutes Leben.  

Was ist vor Gott ein gutes Leben?  

Aus christlicher Perspektive kann die Frage zudem nicht ohne Orientierung an Jesus Christus beantwortet werden. „Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben“, so hat der Evangelist Johannes Worte Jesu überliefert. In diesem Wort ist ganz sicherlich für das Christentum eine Spur gelegt, in dessen Richtung eine Antwort gefunden werden kann. Der Blick auf das Leben Jesu ist ein Blick auf das Leben eines Menschen, der sich Menschen zuwendet und sein Leben für andere hingibt. Es ist ein Leben, das ausgerichtet ist auf das Leben anderer, ein Leben in Beziehung.

Jesus stellt Beziehungen her, er stiftet Beziehungen und eröffnet bzw. weist auf die Teilhabe an dem Reich Gottes hin. Die Orientierung an Jesus Christus ist die Orientierung an einen, der sein Leben hingegeben hat für andere, am Kreuz gestorben und am dritten Tage auferstanden ist (wie es im apostolischen Glaubensbekenntnis heißt). Zuwendung, Hingabe, Sterben annehmen und Auferstehung glauben (im Sinne von Leben trotz dem Tod) sind wesentliche Elemente, die zu einem gelingenden Leben aus christlicher Perspektive dazu gehören.

Ulrike Hofmann, Pfarrerin  

Auszug aus dem theologischen Impuls zum Jahresprojekt „LebensKUNST – Wovon leben wir?“  bei der Jahreshauptversammlung des Landesverbands Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. am 9.4.2011

Kofferaktion zum Projekt LebensKUNST

Kofferaktion zum Projekt 2011 - 2013
LebensKUNST–Wovon leben wir?

Am 9. April bei der Jahreshauptversammlung der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau e.V. wurde das neue Jahresprojekt „LebensKUNST – Wovon leben wir?“ eröffnet und die Kofferaktion gestartet: Sieben Koffer wurden mit einem Reisesegen in die sieben Propsteien der EKHN und zu einem Mitgliedsverband „ausgesandt“.
 
Nun sollen die Koffer bis zum Projektende 2013 von Frauengruppe zu Frauengruppe, von einem Mitgliedsverband zum nächsten, zu Veranstaltungen und zu Frauenprojekten wandern. An jeder Station ihrer Reise laden die Koffer ihre Gastgeberinnen zur Beschäftigung mit dem Thema „LebensKUNST – Wovon leben wir?“ ein. Bitte melden Sie sich bei der aktuellen Kofferbesitzerin an! (In der Geschäftstelle bei Marlies Klinge, Telefon 06151 66 90-152).
 
Ziel der Kofferaktion ist die Vernetzung und Stärkung der Frauenarbeit in unserer Landeskirche. Das Jahresprojekt des Frauenverbands soll Frauengruppen, Fraueninitiativen und Frauenverbände innerhalb und auch außerhalb der Kirche motivieren, miteinander zu kooperieren und Kontakt zueinander aufzunehmen. Die Kofferaktion wird am Ende des Jahresprojektes mit einer Versteigerung beendet.
 
Die Grundausstattung des Koffers besteht aus:

  • einem Brief an die Gastgeberinnen des Koffers mit Beschreibung der Kofferaktion
  • Tischtuch
  • Kerzenständer
  • Anleitung für eine Gruppenarbeit: „Mein Lebenskoffer“
  • Gästebuch für Kommentare zur Kofferaktion, um Erfahrungen zum Jahresthema mitzuteilen, incl. Adressliste der Gastgeberinnen mit Übergabeterminen
  • Überraschung: Jede gastgebende Gruppe fügt dem Kofferinhalt ein Symbol für LebensKUNST hinzu!

Zum Abschluss des Jahresprojekts „LebensKUNST – Wovon leben wir?“ sollen, soweit die Idee funktioniert, die Koffer und der Inhalt versteigert werden. Dazu sollen die bis dahin gut gefüllten Koffer, nachdem sie in ganz vielen Gruppen zu Gast waren, an einen zentralen Ort / zu einer zentralen Veranstaltung in der Propstei bzw. zu einem Mitgliedsverband gebracht werden, der eine Veranstaltung organisiert. So eine Veranstaltung könnte z.B. ein Dekanatsfrauentag oder ein Frauenfest sein. Der Versteigerungserlös ist für ein noch zu bestimmendes Projekt bestimmt, das dafür steht, LebensKUNST zu fördern.
 
Wichtiger organisatorischer Hinweis:
In der Geschäftsstelle wird eine Liste zur Reiseroute der Koffer geführt. Bitte melden Sie immer an Marlies Klinge, wann und an wen der Koffer weitergeben wird: Telefon 06151 66 90 152, oder per E-Mail Marlies.Klinge@evangelischefrauen.de

In Aktionen, Veranstaltungen und Stellungnahmen wird der Verband Evangelische Frauen der Frage nachgehen, was Lebenskunst aus der Sicht von Frauen bedeutet und diese Perspektive in die kirchliche und gesellschaftliche Öffentlichkeit einbringen.

Wir freuen uns, wenn Sie eigene Veranstaltungen zum Projekt „LebensKUNST - Wovon leben wir?“ gestalten und mit uns kooperieren möchten. Wir beraten Sie gerne.

Materialheft „LebensKUNST — Wovon leben wir?“

Materialheft Lebenskunst
Materialheft "LebensKUNST - Wovon leben wir?"

Das Materialheft „LebensKUNST — Wovon leben wir?“ mit Anregungen und Vorschlägen zur Umsetzung des Projekts in Veranstaltungen, Gottesdiensten, Aktionen und Gruppentreffen ist im Oktober 2011 erschienen.

Format: DIN A 4, 128 Seiten, Preis 15 Euro

Inhalt: Lebenskunst ist ein Thema, das täglich jeder und jedem begegnet: Presse, TV, insbesondere die Werbung und viele Ratgeber wollen uns helfen, ein glückliches Leben zu führen. Die Evangelischen Frauen haben zu ihrem Projekt 2011-2013 ein Materialheft erstellt, das sich dem Thema LebensKUNST — Wovon leben wir? unter verschiedenen Aspekten nähert.

Der rote Faden der Arbeitshilfe sind die zehn Thesen der Philosophin Martha C. Nussbaum, die Grundfähigkeiten und -bedingungen für ein gutes Leben beschreiben. Was meinen wir, gerade auch als Christinnen, wenn wir von einem gelingenden, guten Leben sprechen? Zu dieser Frage entfalten sich überaus vielfältige Antworten in den sechs Kapiteln der Arbeitshilfe. Die Kapitel haben folgende Überschriften:

  • KAPITEL 1 Einführung Lebenskunst
  • KAPITEL 2 ... von dem, was uns nährt
  • KAPITEL 3 ... von unserer Freiheit
  • KAPITEL 4 ... von gegenseitiger Verbundenheit
  • KAPITEL 5 ... von Arbeit und Tätig sein
  • KAPITEL 6 ... von Sehnsucht und Hoffnung  

Jedes Kapitel fächert sich in mehrere Rubriken auf: Theologie, Einführung, Biografie, Impuls, Gruppenarbeit, Andacht, Aktion, Vorlesetext und Filmtipps.

Alle Einheiten sind übersichtlich gestaltet und können von Gruppenleiterinnen leicht in die Praxis umgesetzt werden.

Hier das Materialheft bestellen: Tel. 06151 66 90-152, E-Mail: Marlies.Klinge@EvangelischeFrauen.de oder direkt in unseren Online-Shop.

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