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Elly von KuhlmannVorsitzende der Frauenhilfe Die Tochter des Fabrikanten Georg Windler, verheiratet seit 1922 mit Wilhelm von Kuhlmann (1879-1937), dem deutschen Gesandten in Mittelamerika und Dublin/Irland, bereiste mit ihrem Mann Costa Rica, Nicaragua, Honduras, San Salvador, Panama und später Irland. Nach dem Umzug nach Wiesbaden wurde sie 1938 Vorsitzende des Landesverbandes Nassau der Evangelischen Frauenhilfe und war damit auch verantwortlich für das seit 1933 verbandseigene Müttererholungsheim in Eppstein, das sie vor dem Zugriff der NSDAP bewahren konnte. Während der NS-Zeit führte sie gemeinsam mit der Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen der Evangelischen Frauenhilfe (DA) und dem Stadtverband Frankfurt Verhandlungen mit der Landeskirche, um die Selbständigkeit der Verbandsarbeit zu sichern. 1945 beantragte sie bei der Militärregierung in Wiesbaden einen Dauerpass für die Provinzen Hessen und Nassau, um ihre ehrenamtliche Verbandsarbeit fortzuführen. Sie initiierte 1949 in Wiesbaden zusammen mit amerikanischen Frauen den ersten „Weltgebetstag der Frauen“ in Hessen. Ab 1950 war sie Vorstandsmitglied der seit 1953 vereinigten Verbände der Evangelischen Frauenhilfe in Hessen und Nassau e.V., mit Sitz in Darmstadt. (RT) Lit.: Evangelische Pfarrerin für Frauenarbeit: FRECH&fromm, 2000 Jahre FrauenLEBEN in Wiesbaden, Wiesbaden, 2001 Textauszug aus dem „Stadtlexikon Darmstadt“, Herausgegeben vom Historischen Verein für Hessen im Auftrag des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt, 2006 Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart |
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