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Themen/Angebote für Frauen

Weltgebetstag

WGT Emblem

Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumenische Bewegung der Welt. Ihr Motto ist „Informiert beten – betend handeln“. Frauen in über 170 Ländern laden jedes Jahr am ersten Freitag im März zu den ökumenischen Weltgebetstags-gottesdiensten ein. Die Gottesdienstordnung ist jeweils von Frauen eines Landes verfasst worden.

Friedensnobelpreis für Weltgebetstag

Die internationale ökumenische Basisbewegung zum Weltgebetstag (WGT) auf der ganzen Welt setzt sich seit über 100 Jahren in heute rund 170 Ländern aktiv für den Frieden ein. Daher möchte der Landesverband Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. Anfang 2018 den Vorschlag einreichen, das internationale WGT-Komitee für den Friedensnobelpreis zu nominieren. Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. unterstützt dieses Vorhaben und ruft dazu auf, möglichst viele Unterschriften zu sammeln.

Weltgebetstag 2018

Die Weltgebetstagsliturgie 2018 wird von Frauen aus Surinam gestaltet und steht unter dem Motto "Gottes kostbares Geschenk". Weitere Informationen finden Sie im Laufes des Jahres hier.

Kollekten und Spenden

Ein spürbares Zeichen für Solidarität wird auch mit der Kollekte gesetzt, die Frauen- und Mädchenprojekte in der ganzen Welt unterstützt.

Die Kollekten Ihres Weltgebetstagsgottesdienstes überweisen Sie bitte auf das Konto:
Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.
Evangelische Bank e.G. 
IBAN DE14 5206 0410 0004 1007 19
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck „Weltgebetstag“

Der Weltgebetstag unterstützt mit der Kollekte ökumenische Frauenprojekte in aller Welt. Seit 1975 wurden über 6.000 Projekte in rund 170 Ländern mit ca. 65 Millionen Euro unterstützt. 2013 wurden insgesamt 60 Projekte weltweit gefördert.

Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

Weitere Informationen zum Weltgebetstag finden Sie unter http://www.weltgebetstag.de

Archiv

Weltgebetstag 2013

Weltgebetstag 2013 aus Frankreich "Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen"

Am Freitag, den 1. März 2013, wurde der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. In diesem Jahr kommt er aus Frankreich. Für die Liturgie des Gottedienstes haben die Französinnen das bekannte Bibelzitat „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35) gewählt. Die WGT-Bewegung ist solidarisch und heißt jede und jeden willkommen! Wir wollen über die Zeit des Weltgebetstages hinaus gemeinsam an einer „Kultur des Willkommens“ bauen und uns gegenseitig stärken.

Wie können wir "Fremde" bei uns willkommen heißen?

Was bedeutet es, Vertrautes zu verlassen und plötzlich „fremd“ zu sein? Wie können wir „Fremde“ bei uns willkommen heißen? Mutig konfrontiert uns dieser Weltgebetstag mit den gesellschaftlichen Bedingungen in unserer „Festung Europa“, in der oft nicht gilt, wozu Jesus Christus aufruft: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“(Mt 25,35).

Dr. Volker Jung dankte den Frauen, die diese Gottesdienste vorbereiteten. Als Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und als Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD liegt ihm das Thema "Fremde" besonders am Herzen. Er schrieb: „Es braucht viele Menschen, die bereit sind, eine „Kultur des Willkommens“ zu fördern und zu leben. Die Weltgebetstags-Gottesdienste am 1. März können dazu beitragen.“

Grußwort Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche Hessen Nassau

Weltgebetstag 2014

Weltgebetstag 2014 aus Ägypten "Wasserströme in der Wüste"

Die Weltgebetstagsordnung 2014 kam aus Ägypten. Ein Land, das seit dem sogenannten „arabischen Frühling“ und dem Sturz des Präsidenten Husni Mubarak 2011 bis heute nicht aus den Schlagzeilen kommt.   
   
„Als sich 15 Frauen von 6 verschiedenen christlichen Kirchen im Mai 2011 trafen, um die Gottesdienstordnung zu schreiben, waren die Ereignisse rund um den Tahirir-Platz erst wenige Monate alt. Diese Ereignisse und das Schwerpunktthema Wasser bilden den Hintergrund der Arbeit im Hinblick auf den WGT 2014“, so Ute Hohmeier nach der Sitzung des Deutschen WGT-Komitees im April. Auf dieser bundesweiten WGT-Konferenz wurde der Titel der Ordnung, sowie das Titelbild beschlossen.

„Wasserströme in der Wüste“ lautet der offizielle Titel des Weltgebetstages 2014 in Deutschland, das Bild ist von Souad Abdelrasoul. Die Ägypterin wurde 1974 geboren; sie lebt und arbeitet in Kairo, der Hauptstadt des Landes. Über ihr Werk schreibt sie: „Ägypten, das war für mich schon immer eine große Lotusblume, die sich von Süden bis Norden erstreckt, von allen Seiten in gelbes Gold eingefasst.“ (Übersetzung D. Stelkens)

Weltgebetstag 2015
"Blessed" von Chantal Bethel

Weltgebetstag 2015 - Frauen aus den Bahamas haben uns eine spannende Liturgie geschenkt!

Vor 65 Jahren begann der Weltgebetstag auf den Bahamas in der Schottisch-Presbyterianischen Kirche in der Hauptstadt Nassau. Heute feiern ihn mehr als zehn christliche Konfessionen auf den meisten Inseln.

Die Bahamas, ein Inselreich im Atlantik mit 700 Inseln, von denen 30 bewohnt sind. Hauptstadt ist Nassau auf der größten Insel Providence mit rund 250.000 Einwohnern. Heute sind die Bahamas eine konstitutionelle parlamentarische Demokratie. Der 20. Juli wird als Nationalfeiertag begangen, um der Unabhängigkeit von 1973 vom Vereinigten Königreich Großbritannien zu gedenken.

Bahamas – geographisch: Suchen Sie im Atlas die Inselgruppen, werden Sie südöstlich von Florida und nordöstlich von Kuba fündig. Ebenfalls zum Staatsgebiet zählt man rund 2.000 Korallenriffe, die 800 km lang zwischen Florida und der Insel Hispaniola, der Dominikanischen Republik und Haiti, zu finden sind.

Bahamas, das Naturparadies: Der Flamingo, Wappentier des Inselreiches, ist auf der Insel Inagua zu Hause. Hier wird Salz gewonnen, ein Paradies für die Tiere, man zählt rund 80.000 Flamingos. Die Insel Andros ist bekannt für sein Korallenriff, das Andros Barrier Reef ist das drittlängste weltweit. Zugleich lieben Tiefseetaucher_innen die blauen Wasserlöcher rund um die Insel.

Die Bahamas - Touristenziel und Steueroase: In 2011 besuchten die Bahamas rund 1.5 Millionen Fluggäste und 4.5 Millionen Kreuzfahrer_innen, die in Nassau anlegen. Die Inseln – ein Urlaubsparadies, vor allem für US-Bürger und Kanadier, die 85% der Gäste ausmachen.

Die Schattenseiten: Im Material zum Weltgebetstag erhalten wir einen Einblick in die Schattenseiten des Paradieses. Das Inselparadies ist wirtschaftlich vom Ausland abhängig! Man spricht von wachsender Staatsverschuldung und Korruption bis in höchste Staatsämter. Geringe Steuereinnahmen, eine zweifelhafte Bekanntheit als Drogenumschlagplatz und für illegale Finanztransaktionen – auch dafür sind die Bahamas bekannt. Briefkastenfirmen sind hier zuhause.

Die Bevölkerung: 372.000 Einwohner_innen sind auf den 30 Inseln zu Hause, 90% der Bevölkerung haben afrikanische Wurzeln. Migranten kommen vor allem aus Haiti und suchen nach einem besseren Leben. Sie sind auf dem Weg in die USA, rund 30.000 leben illegal im Land, man spricht von 18.000 legalen Haitianern. Armut herrscht vor allem auf den kleinen Inseln, die nicht durch den Tourismus erschlossen sind. Die Bevölkerung ist im Durchschnitt jung, rund 41% sind unter 25 Jahre, 7% sind älter als 60 Jahre. Die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen ist sehr hoch, gut ausgebildete Menschen verlassen oft den Inselstaat.

Themen der Liturgie: Die Frauen sprechen offen ihre Probleme im Land und im Miteinander der Menschen an und benennen häusliche und sexuelle Gewalt vor allem gegen Frauen und Kinder, Homophobie, Rassismus, HIV/Aids.

Plakatmotiv Weltgebetstag 2015

Das Titelbild „Blessed“ („Gesegnet“) hat Chantal Bethel gemalt. Sie ist in Haiti geboren, ging in Belgien zur Schule und lebt seit 1971 auf den Bahamas. Ein erster Text zum Titelbild entstand auf der Tagung in Arnoldshain. Die Verfasserin der Gedanken zum Bild arbeitet ehrenamtlich im ökumenischen WGT-Team, sowie im Vorstand der Evanglieschen Frauen Frankfurt e.V. mit. Mit ihren Worten lassen Sie sich mit hineinnehmen in das Bild und die Themen der Frauen auf den Bahamas, die uns in den nächsten Monaten begleiten werden.

Weltgebetstag 2016

Weltgebetstag 2016 "Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf"

Die Frauen aus Kuba schreiben im Fürbittgebet  der Gottesdienstordnung 2016:

„Wir bitten dich, lass die Mauern, die durch die Wirtschaftsblockade errichtet wurden, zu Türen werden, die sich weit öffnen und willkommen heißen.“

Am Freitag, den 14. August 2015, wurde in Havanna die US-amerikanische Botschaft wieder eröffnet. Nach 54 Jahren ist an der dortigen Uferpromenade Malecón die US-Flagge zu sehen; bereits seit Juli 2015 weht vor der Botschaft Kubas in Washington die Flagge des Karibikstaates.

Diese Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern wird als ein wichtiger Schritt auf dem Wege einer US-kubanischen Annäherung gewertet. Im Januar 1959 floh der damalige Machthaber Fulgencio Batista vor den Revolutionären, die von Fidel Castro angeführt wurden. Mit den revolutionären Visionen zog in Kuba der Kommunismus ein. Die neue Regierung führte das Recht auf kostenlose Bildung und Gesundheitsführsorge ein, startete eine breite Alphabetisierungskampagne und führte mehrere Landreformen durch.

Die Beziehungen zu den USA wurden schwierig als auch US-Unternehmen enteignet wurden. Die USA verhängte 1962 ein strenges Handelsembargo gegen Kuba, so dass Havanna immer näher an die Sowjetunion rückte. Schwer wogen auch für Kuba die wirtschaftlichen Folgen des Zusammenbruchs des Ostblocks in den 1990iger Jahren. Die Lebensqualität auf  Kuba sank. Es kam zu Hunger und  Mangelwirtschaft.

Seit 2006 Raul Castro von seinem erkrankten Bruder die Amtsgeschäfte übernahm,  versucht er langsam interne Reformen umzusetzen, die Kuba den Weg in die Moderne ermöglichen sollen. Wirtschaftlich hat sich viel getan, aber dies führt auch zu wachsender Ungleichheit  in der Bevölkerung. Noch herrscht Konsens darüber, die unbestrittenen Errungenschaften der Revolution  das Bildungssystem und das Gesundheitswesen als kostenlose staatliche Dienstleistungen beizubehalten. Aber wie lange  das noch finanzierbar ist, ist fraglich. Schon heute herrscht Lehrermangel und die staatlichen Apotheken sind oft ziemlich leer. Bisher wirkt sich der wirtschaftliche Umbruch nur wenig auf die politischen Verhältnisse aus. Zur Kehrseite der Revolution gehör(t)en fehlende Bürgerrechte und staatliche Gängelung. Normalbürgern ist zum Beispiel der Zugang zum Internet verwehrt und für alle, die aus wirtschaftlichen Gründen Zugang bekommen, ist dieser extrem teuer (ca. 10 US Dollar pro Std. / Durchschnittsverdienst  40.50 US Dollar).

Ob sich die Mauern weit öffnen und für alle Kubaner Verbesserungen bringen wird, wird sich zu guter Letzt daran erweisen ob sich nicht nur die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern, sondern ob auch die politische Entwicklung hinsichtlich der Bürger- und Menschenrechte Schritt halten kann.

„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“  dieser Titel des Weltgebetstags  2016 ist für die kubanischen Frauen Zusage und Aufforderung zugleich. Im Markusevangelium (10,13-16) empfängt und segnet Jesus die gesellschaftlich ganz unten Stehenden. Entsprechend fragen die Frauen aus Kuba, wie wir heute handeln müssen.  Auf dem Hintergrund der Veränderungen in ihrem Land beschreiben sie ihren Alltag und geben ihrer Hoffnung  Ausdruck, dass die kubanische Bevölkerung gemeinsam  in eine gute Zukunft geht.

Weltgebetstag 2017

Weltgebetstag 2017 "Was ist denn fair?"

Die Liturgie des Weltgebetstages 2017 kommt aus den Philippinen.

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Elisabeth Becker-Christ Elisabeth Becker-Christ

Elisabeth Becker-Christ
Referentin Frauenarbeit

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