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Frauenarbeit

Weltgebetstag

WGT Emblem

Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumenische Bewegung der Welt. Ihr Motto ist „Informiert beten – betend handeln“. Frauen in über 120 Ländern laden jedes Jahr am ersten Freitag im März zu den ökumenischen Weltgebetstagsgottesdiensten ein. Die Gottesdienstordnung ist jeweils von Frauen eines Landes verfasst worden.

Weltgebetstag 2021 Vanuatu

Vanuatu ist das nächste WGT-Land!

Haben Sie schon mit dem Finger auf der Landkarte gesucht und sind fündig geworden? In Ozeanien, im Südpazifik liegen die 83 Inseln, die zu Vanuatu gehören, davon sind 67 bewohnt.

Im Material zum WGT werden wir in wenigen Wochen lesen: „Vanuatu ist ein kleines, dörflich geprägtes Land mitten im Pazifischen Ozean. Wer sich von Deutschland aus dorthin aufmacht, ist zwei volle Tage unterwegs. Umgekehrt liegt für die meisten Ni-Vanuatu – so nennen sich die Menschen dort - Europa am anderen Ende der Welt und ist entsprechend unbekannt ....

@Heiner_Heine

Die meisten der 289.000 Einwohner leben in kleinen Dörfern, die oft in sich geschlossene Welten darstellen. Im ganzen Land gibt es nur wenige hundert Kilometer geteerte Straße. Manche Dörfer sind nur vom Meer oder über schmale Pfade durch den Regenwald erreichbar.“1

@Katja_Dorothea_Buck

Auf der Insel Efaté liegt die Hauptstadt Port Vila. Hier leben 50.000 Menschen. Viele finden hier Arbeit, Kinder und junge Menschen besuchen weiterführende Schulen oder studieren. Im Sommer in den vorbereitenden Seminaren, die wir dieses Jahr digital erlebten, waren wir erstaunt, wie die Menschen zwischen Tradition und Moderne "switchen", das durch das Dorflben und das Arbeiten in der Stadt notwendig ist. 

In Vanuatu ist bis heute noch die höchste Sprachenvielfalt zu finden, jedoch werden viele einheimische Sprachen in den nächsten Jahren durch die Globalisierung verloren gehen und vor allem durch die Umsiedelungen von Dörfern, die aufgrund des Klimawandels einen neuen Standort brauchen. Damit wird auch schon eines der Hauptthemen des WGT 2021 deutlich, Vanuatu droht aufgrund der Erderwärmung und den damit ansteigenden Meeresspiegel zu versinken. Zugleich werden Korallenriffe zerstört, sie können nun nicht mehr das Land vor Brandungen schützen. Der Zyklon Pam 2015, der auch im Titelbild 2021 dargestellt ist, hat damals 90% der Häuser auf den Inseln zerstört. Stürme sind an sich nicht ungewöhnlich, allerdings werden sie immer stärker und häufiger. Zyklon Harold vernichtete im April 2020 weite Teile der nördlichen Inseln.

@World Day of Prayer International Comitee

Worauf bauen wir, so fragen die Frauen mit ihrer Liturgie und gehen damit auf das Gleichnis vom „klugen und törichten Hausbau“ in Matthäus 7,24-27 ein. Worauf bauen wir, so sind auch wir gefragt, denn die Themen, die uns die Frauen aus Vanuatu zum informierten Beten und betenden Handeln geben, haben auch viel mit unserem Leben und Agieren zu tun.

Ein zweiter Schwerpunkt wird das Thema Gewalt sein – 2/3 der Frauen haben Gewalterfahrungen gemacht. Aufgrund der patriarchalen Strukturen sind Frauen den Männern untergeordnet. „Frauen sind dafür verantwortlich, dass es den Männern gut geht, dass die Familie zu essen hat. Sie sorgen dafür, dass in ihrem Hausgarten genügend Obst und Gemüse wächst. Sie verkaufen auf dem Markt, was sie erübrigen können und sorgen dafür, dass die Familie ein Einkommen hat, damit das Schulgeld für die Kinder gezahlt werden kann. Bei Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Wirbelstürmen oder Erdbeben wird das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, für Frauen noch größer. Wenn Hütten und Häuser zerstört sind, haben sie keine Räume mehr, in die sie sich zurückziehen können.“²  Hier setzen die Kirchen in Vanuatu an, sie wollen Frauen stärken und Hilfestellungen geben. Auch der WGT unterstützt Projekte, die diese Problematik aufgreifen.

Das Nationalmotto in Bislama, der vereinenden Sprache Vanuatus lautet „Long God Yumi Stanap“ und bedeutet „Mit Gott bestehen wir“. Möge es in allen Bereichen der Gesellschaft und im Alltag jedes Menschen gelebt werden!

(Zitate ¹ und ² aus „Textbaustein Länderabend 2021“, Bilder 9, 46 und 15, Hrsg. Deutsches Komitee WGT)

WGT 2021 in unseren Vorbereitungsangeboten

Aktuell sind wir mit der Planung des WGT aus Vanuatu beschäftigt. Durch die Pandemie verändern wir unsere Angebote und überlegen, wie wir sicherstellen können, dass auch 2021 Weltgebetstag in den Gemeinden gefeiert werden kann.   

Wir wollen unsere Werkstatt-Tage verdoppeln, um in kleineren Gruppen Präsenzveranstaltungen durchführen zu können. Zeitgleich werden wir ein Onlineangebot vorbereiten. Dieses Angebot soll hilfreich sein für Vorbereitungsteams zur eigenen Entdeckung des neuen WGT-Landes mit seinen Themen und dem biblischen Bezug.
Für die Gemeinden planen wir für den Januar 2021 ein praxisnahes Angebot, so dass sie auch ohne Präsenzangebot in den Dekanaten sicher den WGT 2021 planen und durchführen können.

Bei allen Angeboten werden Mitarbeiterinnen des Ökumenischen WGT-Arbeitskreis auf dem Gebiet der EKHN mitdenken. Nähere Informationen dazu im Flyer, der Anfang Oktober ebenfalls auf der Homepage einsehbar sein wird. Zeitgleich wird er an unsere Kontaktfrauen in den Dekanaten vermailt werden.

Vanuatuisches Rezept

Ein vanuatuisches Rezept versüßt die Wartezeit auf den Weltgebetstag 2021.

Zutaten (für ein Blech)
200 g Butter
330 g Zuckerrübensirup
400 g brauner Zucker
500 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Messerspitze Natron
1 TL Zimt
½ TL Salz
3 – 4 EL geriebener Ingwer
1 EL geriebene Zitronenschale
200 ml warme Milch
2 Beutel Schlagcremepulver
400 ml Kokosmilch

Zubereitung: Butter, Zuckerrübensirup und Zucker schmelzen und abkühlen lassen. Mehl mit Backpulver, Natron, Zimt, Salz, Ingwer und Zitronenschale vermischen. Die Butter-Zuckermischung dazugeben und gut verrühren. Nach und nach die warme Milch unterrühren. Den Teig auf ein hohes Backblech geben und bei 180 Grad circa 40 Minuten backen.Schlagcremepulver mit der Kokosmilch aufschlagen und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.
Guten Appetit!

(aus: https://weltgebetstag.de/aktuelles/news/ingwerkuchen-aus-vanuatu/)

Filmtipps zu Vanuatu

Für Kurzentschlossene – Filmtipp bis 21.9.2020
https://www.arte.tv/de/videos/088396-006-A/mein-schoenes-dorf-in-vanuatu/
„Mein schönes Dorf in Vanuatu“, davon erzählt ein 30-minütiger Film, der noch bis 21.9.20 im Internet zu sehen ist.
Die 12-jährige Chloé erzählt vom Leben in ihrem Dorf und wir schauen hinein in den Alltag der Menschen. Wir dürfen am Stammesleben teilhaben und können entdecken, wie die Menschen in Lamap ein naturnahes Leben Ressourcenschonend praktizieren. Der Film von ARTE wird auf Deutsch übersetzt, ein schöner Blick ins Land aus Sicht eines Mädchens.


Als zweiten Film können wir Ihnen empfehlen:

„Inselträume Vanuatu“, z.B. unter https://www.youtube.com/watch?v=iTg1EiwaH38
Knapp 43 Minuten, Phoenix-Produktion
Ein Schwerpunkt des WGT 2021 ist der Klimawandel! Die Frauen erzählen uns in ihrer Liturgie, die wir am 1. Freitag im März 2021 beten werden, wie sie die Veränderungen jeden Tag erleben. Der Film nimmt uns mit nach Vanuatu, stellt das Leben auf dem Land in kleinen Orten dar und zeigt das Leben in der Hauptstadt Port Vila, der einzigen Stadt des Archipels. Wir hören und sehen, wie sehr der Klimawandel den Inselstaat gefährdet. Klar wird: Wir alle können und müssen Lernende sein im bewussten Umgang mit der Natur.

WGT 2020 Leporello

Von Zeit zu Zeit - Weltgebetstagsimpulse Simbabwe 2020

 

September-Impuls 2020

Kollekten und Spenden

Ein spürbares Zeichen für Solidarität wird auch mit der Kollekte gesetzt, die Frauen- und Mädchenprojekte in der ganzen Welt unterstützt.

Die Kollekten Ihres Weltgebetstagsgottesdienstes überweisen Sie bitte auf das Konto:
Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.
Evangelische Bank e.G. 
IBAN DE14 5206 0410 0004 1007 19
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck „Weltgebetstag“

Der Weltgebetstag unterstützt mit der Kollekte ökumenische Frauenprojekte in aller Welt. Seit 1975 wurden über 6.000 Projekte in rund 170 Ländern mit ca. 65 Millionen Euro unterstützt. 2016 wurden insgesamt 54 Projekte in 24 Ländern gefördert.

Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

Weitere Informationen zum Weltgebetstag finden Sie unter http://www.weltgebetstag.de

Archiv

Weltgebetstag 2013

Weltgebetstag 2013 aus Frankreich "Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen"

Am Freitag, den 1. März 2013, wurde der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. In diesem Jahr kommt er aus Frankreich. Für die Liturgie des Gottedienstes haben die Französinnen das bekannte Bibelzitat „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35) gewählt. Die WGT-Bewegung ist solidarisch und heißt jede und jeden willkommen! Wir wollen über die Zeit des Weltgebetstages hinaus gemeinsam an einer „Kultur des Willkommens“ bauen und uns gegenseitig stärken.

Wie können wir "Fremde" bei uns willkommen heißen?

Was bedeutet es, Vertrautes zu verlassen und plötzlich „fremd“ zu sein? Wie können wir „Fremde“ bei uns willkommen heißen? Mutig konfrontiert uns dieser Weltgebetstag mit den gesellschaftlichen Bedingungen in unserer „Festung Europa“, in der oft nicht gilt, wozu Jesus Christus aufruft: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“(Mt 25,35).

Dr. Volker Jung dankte den Frauen, die diese Gottesdienste vorbereiteten. Als Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und als Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD liegt ihm das Thema "Fremde" besonders am Herzen. Er schrieb: „Es braucht viele Menschen, die bereit sind, eine „Kultur des Willkommens“ zu fördern und zu leben. Die Weltgebetstags-Gottesdienste am 1. März können dazu beitragen.“

Grußwort Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche Hessen Nassau

Weltgebetstag 2014

Weltgebetstag 2014 aus Ägypten "Wasserströme in der Wüste"

Die Weltgebetstagsordnung 2014 kam aus Ägypten. Ein Land, das seit dem sogenannten „arabischen Frühling“ und dem Sturz des Präsidenten Husni Mubarak 2011 bis heute nicht aus den Schlagzeilen kommt.   
   
„Als sich 15 Frauen von 6 verschiedenen christlichen Kirchen im Mai 2011 trafen, um die Gottesdienstordnung zu schreiben, waren die Ereignisse rund um den Tahirir-Platz erst wenige Monate alt. Diese Ereignisse und das Schwerpunktthema Wasser bilden den Hintergrund der Arbeit im Hinblick auf den WGT 2014“, so Ute Hohmeier nach der Sitzung des Deutschen WGT-Komitees im April. Auf dieser bundesweiten WGT-Konferenz wurde der Titel der Ordnung, sowie das Titelbild beschlossen.

„Wasserströme in der Wüste“ lautet der offizielle Titel des Weltgebetstages 2014 in Deutschland, das Bild ist von Souad Abdelrasoul. Die Ägypterin wurde 1974 geboren; sie lebt und arbeitet in Kairo, der Hauptstadt des Landes. Über ihr Werk schreibt sie: „Ägypten, das war für mich schon immer eine große Lotusblume, die sich von Süden bis Norden erstreckt, von allen Seiten in gelbes Gold eingefasst.“ (Übersetzung D. Stelkens)

Weltgebetstag 2015
"Blessed" von Chantal Bethel

Weltgebetstag 2015 - Frauen aus den Bahamas haben uns eine spannende Liturgie geschenkt!

Vor 65 Jahren begann der Weltgebetstag auf den Bahamas in der Schottisch-Presbyterianischen Kirche in der Hauptstadt Nassau. Heute feiern ihn mehr als zehn christliche Konfessionen auf den meisten Inseln.

Die Bahamas, ein Inselreich im Atlantik mit 700 Inseln, von denen 30 bewohnt sind. Hauptstadt ist Nassau auf der größten Insel Providence mit rund 250.000 Einwohnern. Heute sind die Bahamas eine konstitutionelle parlamentarische Demokratie. Der 20. Juli wird als Nationalfeiertag begangen, um der Unabhängigkeit von 1973 vom Vereinigten Königreich Großbritannien zu gedenken.

Bahamas – geographisch: Suchen Sie im Atlas die Inselgruppen, werden Sie südöstlich von Florida und nordöstlich von Kuba fündig. Ebenfalls zum Staatsgebiet zählt man rund 2.000 Korallenriffe, die 800 km lang zwischen Florida und der Insel Hispaniola, der Dominikanischen Republik und Haiti, zu finden sind.

Bahamas, das Naturparadies: Der Flamingo, Wappentier des Inselreiches, ist auf der Insel Inagua zu Hause. Hier wird Salz gewonnen, ein Paradies für die Tiere, man zählt rund 80.000 Flamingos. Die Insel Andros ist bekannt für sein Korallenriff, das Andros Barrier Reef ist das drittlängste weltweit. Zugleich lieben Tiefseetaucher_innen die blauen Wasserlöcher rund um die Insel.

Die Bahamas - Touristenziel und Steueroase: In 2011 besuchten die Bahamas rund 1.5 Millionen Fluggäste und 4.5 Millionen Kreuzfahrer_innen, die in Nassau anlegen. Die Inseln – ein Urlaubsparadies, vor allem für US-Bürger und Kanadier, die 85% der Gäste ausmachen.

Die Schattenseiten: Im Material zum Weltgebetstag erhalten wir einen Einblick in die Schattenseiten des Paradieses. Das Inselparadies ist wirtschaftlich vom Ausland abhängig! Man spricht von wachsender Staatsverschuldung und Korruption bis in höchste Staatsämter. Geringe Steuereinnahmen, eine zweifelhafte Bekanntheit als Drogenumschlagplatz und für illegale Finanztransaktionen – auch dafür sind die Bahamas bekannt. Briefkastenfirmen sind hier zuhause.

Die Bevölkerung: 372.000 Einwohner_innen sind auf den 30 Inseln zu Hause, 90% der Bevölkerung haben afrikanische Wurzeln. Migranten kommen vor allem aus Haiti und suchen nach einem besseren Leben. Sie sind auf dem Weg in die USA, rund 30.000 leben illegal im Land, man spricht von 18.000 legalen Haitianern. Armut herrscht vor allem auf den kleinen Inseln, die nicht durch den Tourismus erschlossen sind. Die Bevölkerung ist im Durchschnitt jung, rund 41% sind unter 25 Jahre, 7% sind älter als 60 Jahre. Die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen ist sehr hoch, gut ausgebildete Menschen verlassen oft den Inselstaat.

Themen der Liturgie: Die Frauen sprechen offen ihre Probleme im Land und im Miteinander der Menschen an und benennen häusliche und sexuelle Gewalt vor allem gegen Frauen und Kinder, Homophobie, Rassismus, HIV/Aids.

Plakatmotiv Weltgebetstag 2015

Das Titelbild „Blessed“ („Gesegnet“) hat Chantal Bethel gemalt. Sie ist in Haiti geboren, ging in Belgien zur Schule und lebt seit 1971 auf den Bahamas. Ein erster Text zum Titelbild entstand auf der Tagung in Arnoldshain. Die Verfasserin der Gedanken zum Bild arbeitet ehrenamtlich im ökumenischen WGT-Team, sowie im Vorstand der Evanglieschen Frauen Frankfurt e.V. mit. Mit ihren Worten lassen Sie sich mit hineinnehmen in das Bild und die Themen der Frauen auf den Bahamas, die uns in den nächsten Monaten begleiten werden.

Weltgebetstag 2016

Weltgebetstag 2016 "Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf"

Die Frauen aus Kuba schreiben im Fürbittgebet  der Gottesdienstordnung 2016:

„Wir bitten dich, lass die Mauern, die durch die Wirtschaftsblockade errichtet wurden, zu Türen werden, die sich weit öffnen und willkommen heißen.“

Am Freitag, den 14. August 2015, wurde in Havanna die US-amerikanische Botschaft wieder eröffnet. Nach 54 Jahren ist an der dortigen Uferpromenade Malecón die US-Flagge zu sehen; bereits seit Juli 2015 weht vor der Botschaft Kubas in Washington die Flagge des Karibikstaates.

Diese Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern wird als ein wichtiger Schritt auf dem Wege einer US-kubanischen Annäherung gewertet. Im Januar 1959 floh der damalige Machthaber Fulgencio Batista vor den Revolutionären, die von Fidel Castro angeführt wurden. Mit den revolutionären Visionen zog in Kuba der Kommunismus ein. Die neue Regierung führte das Recht auf kostenlose Bildung und Gesundheitsführsorge ein, startete eine breite Alphabetisierungskampagne und führte mehrere Landreformen durch.

Die Beziehungen zu den USA wurden schwierig als auch US-Unternehmen enteignet wurden. Die USA verhängte 1962 ein strenges Handelsembargo gegen Kuba, so dass Havanna immer näher an die Sowjetunion rückte. Schwer wogen auch für Kuba die wirtschaftlichen Folgen des Zusammenbruchs des Ostblocks in den 1990iger Jahren. Die Lebensqualität auf  Kuba sank. Es kam zu Hunger und  Mangelwirtschaft.

Seit 2006 Raul Castro von seinem erkrankten Bruder die Amtsgeschäfte übernahm,  versucht er langsam interne Reformen umzusetzen, die Kuba den Weg in die Moderne ermöglichen sollen. Wirtschaftlich hat sich viel getan, aber dies führt auch zu wachsender Ungleichheit  in der Bevölkerung. Noch herrscht Konsens darüber, die unbestrittenen Errungenschaften der Revolution  das Bildungssystem und das Gesundheitswesen als kostenlose staatliche Dienstleistungen beizubehalten. Aber wie lange  das noch finanzierbar ist, ist fraglich. Schon heute herrscht Lehrermangel und die staatlichen Apotheken sind oft ziemlich leer. Bisher wirkt sich der wirtschaftliche Umbruch nur wenig auf die politischen Verhältnisse aus. Zur Kehrseite der Revolution gehör(t)en fehlende Bürgerrechte und staatliche Gängelung. Normalbürgern ist zum Beispiel der Zugang zum Internet verwehrt und für alle, die aus wirtschaftlichen Gründen Zugang bekommen, ist dieser extrem teuer (ca. 10 US Dollar pro Std. / Durchschnittsverdienst  40.50 US Dollar).

Ob sich die Mauern weit öffnen und für alle Kubaner Verbesserungen bringen wird, wird sich zu guter Letzt daran erweisen ob sich nicht nur die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern, sondern ob auch die politische Entwicklung hinsichtlich der Bürger- und Menschenrechte Schritt halten kann.

„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“  dieser Titel des Weltgebetstags  2016 ist für die kubanischen Frauen Zusage und Aufforderung zugleich. Im Markusevangelium (10,13-16) empfängt und segnet Jesus die gesellschaftlich ganz unten Stehenden. Entsprechend fragen die Frauen aus Kuba, wie wir heute handeln müssen.  Auf dem Hintergrund der Veränderungen in ihrem Land beschreiben sie ihren Alltag und geben ihrer Hoffnung  Ausdruck, dass die kubanische Bevölkerung gemeinsam  in eine gute Zukunft geht.

Weltgebetstag 2017

Weltgebetstag 2017 "Was ist denn fair?"

Die Liturgie des Weltgebetstages 2017 kommt aus den Philippinen.

Weltgebetstag 2018

Weltgebetstag 2018

Gottes Schöpfung ist sehr gut, mit diesem Motto laden uns 2018 die Frauen Surinams ein, unseren Umgang mit der Schöpfung kritisch zu überprüfen und immer wieder neu uns für die Bewahrung der Erde einzusetzen. Die Frauen zeigen uns in ihrer Liturgie den Auftrag, den jede und jeder hat! Wir müssen ihn erkennen, annehmen und sind dann auch verpflichtet, uns aktiv einzusetzen! Viele kleine Schritte, die wir gehen, können in der Politik das Umdenken anregen. Und Politik kann große Schritte beschließen und durchführen. Auf dem Weg dorthin nicht müde werden, sondern uns gegenseitig immer wieder anspornen und sehen, dass es nicht vergebens ist, das zeigt uns das Motto des WGT in 2018 – Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Die Schöpfung umfasst dabei aber mehr als das oben genannte. Schöpfung Gottes ist zum Beispiel auch der Umgang miteinander, keine Gewalt an Frauen und Mädchen, gerechte Strukturen im Welthandel, ein gutes Leben für alle – das sind einige der Punkte, die die Frauen in der Liturgie ansprechen.

Es gibt in diesem WGT einige Themen, die bewegen:
Da ist erstmal der römisch-katholische Bischof Karel M. Choennie aus Paramaibo, der in seinem Hirtenbrief zum Tag der Erde 2017 die Regierung gemahnt hat, den Regenwald und die Gesundheit der Menschen besser zu schützen. Bezug nimmt er hier auf neue Untersuchungen, die bei Schwangeren und den ungeborenen Föten Hirnschädigungen feststellten wegen der Nutzung von Quecksilber bei der Gewinnung von Gold – das immer öfter von Goldsuchern, die illegal suchen, genutzt wird. Es bleibt für das Land zu hoffen, dass die Öffentlichkeit, die diese Aussage bekommen hat, in den Köpfen ein Umdenken bewirken wird!

Der Stausee Brokopondo, der südlich der Hauptstadt liegt, wurde 1960-1964 gebaut. Dreimal so groß wie der Bodensee ist er, gespeist wird er durch den durchfließenden Fluss Suriname. Ursprünglich gebaut, um mit der Energie das gewonnene Bauxit in Tonerde und dann in Aluminium zu verarbeiten, hat der Stausee all die Jahre zugleich die Hauptstadt mit Strom versorgt.

Die Bauxitgewinnung wurde 2016/2017 beendet. Schon 2015 wurde mit dem Betreiber des Staudammes und dem Staat vereinbart, dass das Wasserkraftwerk am 31. Dezember 2019 an Surinam übertragen wird. Wie das gehen kann, schaut man genauer auf die wirtschaftliche Lage des Staates, ist noch völlig offen.

Mit der Flutung des Gebietes wurden 26 Orte umgesiedelt. Menschen verloren ihre Heimat. Heute ragen Baumstämme aus dem Wasser. Es sind Bäume, die in den Orten auf Friedhöfen zu den Gräbern gepflanzt wurden. Seit Mai 2004 dürfen diese Bäume geerntet werden. In einer Wassertiefe von 35 m werden sie durch Taucher mit Pressluft-Kettensägen gefällt. Am Ufer verarbeitet man die Bäume direkt in Sägewerken und transportiert sie dann ab. Wegen der langen Lagerung im Wasser gilt dieses Holz als qualitativ wertvoller als die frisch geschlagenen Regenwaldbäume. Im Material lesen wir weiter, dass die Ernte dieser Bäume das Schlagen von Bäumen aus dem Regenwald um 10-15 Jahre verzögern könnte. Dennoch muss man sich fragen, wie die Menschen, die in diesen Orten lebten, mit diesem Vorgehen leben, wird dadurch doch auch die kulturelle Identität zerstört.

Das nur zwei Themen von vielen, die wir in diesem Jahr bedenken müssen!

Aktion „Stifte machen Mädchen stark!“ als Gemeindeprojekt für 2018 anstoßen
Sie haben in diesem Jahr die Möglichkeit, ein Projekt in der Kirchengemeinde und der Kommune anzustoßen! Ausgediente, leergeschriebene Kulis oder leergemalte Filzstifte, Eddings, Gelstifte, Füller-Patronen und Tipp-Ex-Fläschchen können – in großer Zahl gesammelt – syrischen Mädchen in einem Flüchtlingslager im Libanon helfen, ihre Zukunft anzugehen! Sie erhalten Unterrichtsmaterialien für schon 450 Stifte, dürfen wieder zur Schule gehen und können eine Therapie besuchen, um das, was sie erleben mussten, zu bearbeiten.

Bei der Aktion wird das Metall an den Stiften, bzw. das Plastik gewonnen und weiterverarbeitet werden. Daher sammeln Sie bitte keine Bleistifte oder Buntstifte! Wenn Sie 15 Kilogramm Material zusammen haben, sollen die Stifte in einer Kiste verschickt werden. Mehr zu der Situation der Mädchen im Libanon und der Aktion, sowie auch das Porto für die Verschickung der Kiste unter www.weltgebetstag.de und dann zum Link - „Stifte machen Mädchen stark!“ Ich bin begeistert von dieser Aktion, die der Deutsche Weltgebetstag hier mit dem Recycling-Partner Terracycle auf den Weg gebracht hat. Alle Altersstufen im Ort können aktiv einbezogen werden. Zugleich wird auch hier das Motto des Weltgebetstages in Deutschland sichtbar, informiertes beten – betendes handeln!

Weltgebetstag 2018 - Arbeitsmaterial
Das Arbeitsmaterial des Deutschen Komitees hat sich verändert. Statt des DINA5-Heftes Ideen und Informationen erhalten Sie über die Versandstelle in Aachen jetzt zwei DINA4-Hefte, die im Stil eines interessanten Journals aufgemacht sind. Das Länderheft und das Ideenheft zur Gottesdienstgestaltung gibt es nur im Doppelpack für einen Preis, übrigens den Preis des bisherigen Ideenheftes. Wir bitten Sie, dem Deutschen Komitee eine Rückmeldung zur Nutzbarkeit des neuen Materials zu geben. Unter www.weltgebetstag.de finden Sie unter dem Stichwort Weltgebetstag 2018 Surinam mehr Informationen und kommen zur Umfrage, die online beantwortet werden kann. Bitte geben Sie Ihre Erfahrungen mit dem Material weiter, damit am neuen Konzept Ihre Wünsche und Anregungen einfließen können für 2019!

In eigener Sache
Im Kirchengebiet Hessen und Nassau sind die Weltgebetstagsvorbereitungen gestartet. Dekanate bieten Arbeitstreffen an, wo Informationen und Ideen zur Gottesdienstgestaltungen weitergegeben werden. Menschen planen engagiert in den Gemeinden. Der Landesverband hat jedem Dekanat eine Materialsammlung zur Verfügung gestellt, mit der Teams in den Dekanaten die Arbeitstreffen vorbereiten können. Grundlage für einige der Unterlagen war dabei das offizielle Material des Deutschen WGT-Komitees in Stein. Eine Andacht, die angekündigt war, finden Sie hier.

Weltgebetstag 2019

Weltgebetstag 2019

„Kommt, alles ist bereit!“, so lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2019.

Frauen aus Slowenien haben die Gottesdienstordnung verfasst für diesen Höhepunkt der weltweiten Frauenökumene. Von Samoa bis Chile werden Frauen unterschiedlicher, christlicher Konfessionen die Gottesdienste zum Weltgebetstag vorbereiten und leiten. Gefeiert wird dann weltweit am Freitag, den 1. März 2019: Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind dazu herzlich eingeladen!

Es ist für alle Platz!
Im Fokus des Gottesdienstes zum Weltgebetstag 2019 aus Slowenien steht das Gleichnis vom Festmahl (Lk 14,13-24). „Angestoßen von den Frauen aus Slowenien, möchten wir uns auf den Weg machen, eine Kirche zu werden, in der mehr Platz ist und alle mit am Tisch sitzen. Dafür feiern wir den Gottesdienst 2019 „Kommt, alles ist bereit!“ und es gibt in den nächsten Monaten spannende Aktionen!“, erzählt Irene Tokarski, Geschäftsführerin des Deutschen Weltgebetstagskomitees.

Titelbild zum Weltgebetstag 2019
Das Titelbild zum Weltgebetstag 2019 stammt von der slowenischen Künstlerin Rezka Arnuš. In ihrem Bild mit dem englischen Titel „Come – Everything is ready“ wollte sie sowohl ihr Heimatland Slowenien als auch das Gleichnis des Festmahls aus dem Lukasevangelium darstellen.

Titelbildmeditation

Weltgebetstag 2020

Weltgebetstag 2020 Simbabwe

Das Motto des neuen WGT „Steh auf und geh!“ ist Worten aus der Bibel in Johannes 5 entnommen, die Jesus dem Gelähmten zuspricht. Die Frauen schreiben dazu in ihrer Liturgie: „Diese Aufforderung gelten uns allen; wir sollten uns nicht fürchten, nach Gottes Willen zu handeln. Dabei geht es um mehr als körperliche Heilung; Gott öffnet uns Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung“ (siehe Liturgie Seite 14).

Beides müssen Frauen in Simbabwe angehen. Die aktuelle Lage: Das Welternährungsprogramm geht davon aus, dass in den nächsten Monaten bis zu 3,5 Millionen Menschen einer Hungersnot ausgesetzt sein werden.

Die einstige Kornkammer, seit 1980 unabhängig von der Kolonialmacht der Briten und unter dem neuen Namen Simbabwe afrikanischer Vorzeigestaat, steht heute vor dem Kollaps. Misswirtschaft, Korruption, eine nicht durchdachte Landverteilung und der Klimawandel haben seit 2000 die Wirtschaftskraft schrumpfen lassen.

Ein Beispiel: Bis Ende der 1990er Jahre war der Ausbau der Wasserversorgung und der sanitären Infrastruktur vorbildlich. Aktuell haben heute 67% der Menschen auf dem Land und 54-78% der Städter Zugang zu sauberem Trinkwasser. Es ist die Aufgabe von Frauen, Wasser zu holen. In der Regel eine mühsame Arbeit. Wer es sich leisten kann, lässt Tiefbrunnen und Wasserspeicher bauen.

16 Millionen Menschen leben in Simbabwe. Sie sind zum größten Teil auf Hilfen aus dem Ausland angewiesen, allein vier Millionen Simbabwer leben und arbeiten im Ausland, um mit dem Verdienst die Angehörigen zu Hause zu unterstützen. Der Staat lebt von den Überweisungen, ein Teil der Order geht in die Staatskasse, eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle des Staates.

Der Weggang der Menschen ins Ausland bringt auch das Familiengefüge ins Schwanken. Kinder werden bei den Omas groß. Zugleich leben auch 1,2 Millionen Kinder als Aidswaisen, die meisten auf der Straße und werden von Minderjährigen betreut.

Januar 2019: Erhöhung der Benzinpreise, Frühjahr: Devisen- und Wirtschaftsprobleme führen zum Anstieg von Lebensmittelpreisen, Juni 2019: Stromausfall über 18 Stunden am Tag. Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren. Diese Demonstrationen werden vom Staat verboten oder gewaltsam niedergeschlagen.
Dies sind in Kürze einige der Fakten.

Die Schreiberinnen der Liturgie sagen: „Gott öffnet uns Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung“. In den Lebensbeispielen ist das zu entdecken. Frauen nehmen ihr Leben in die Hand, werden erfinderisch, um neue Einnahmequellen aufzubauen und sichern damit das Überleben der gesamten Familie. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Phantasie und Kreativität sie aktiv sind.
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Die Arbeitsmaterialien des Deutschen Weltgebetstags sind in den letzten Jahren umgestellt worden. Wenn Sie mehr Informationen suchen, empfehlen wir Ihnen die Homepage der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in Heidelberg. Simone Knapp, Referentin der Arbeitsstelle, hat für den Kirchentag zum Weltgebetstag Simbabwe ein „Factsheet“ erstellt, das Sie herunterladen können unter https://www.kasa.de

Wo kann ich mitmachen?

Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag finden!

Wenn Sie einen Gottesdienst, einen Länderabend oder eine andere Veranstaltung zum nächsten Weltgebetstag am 6. März 2020 vorbereiten möchten, schließen Sie sich einfach einer Weltgebetstags-Gruppe in Ihrer Nähe an!  In vielen Regionen gibt es außerdem Verantwortliche, die den Weltgebetstag konfessionsübergreifend koordinieren. Eine Übersicht finden Sie auf der Deutschlandkarte:

https://weltgebetstag.de/aktueller-wgt/simbabwe/mitmachen-mitfeiern/

Andacht WGT 2020 von Elisabeth Becker-Christ

application/pdf EBC_Andacht WGT 2020.pdf (98,4 kB)

Weltgebetstag: Simbabwes Schulden erlassen

Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. unterstützt die Unterschriftenaktion des deutschen Weltgebetstagskomitees für die Entschuldung des diesjährigen WGT-Landes Simbabwe

Darmstadt, 5. November 2019. Anlässlich des Weltgebetstags 2020 aus Simbabwe sammelt das deutsche Weltgebetstagskomitee Unterschriften für einen Teilschuldenerlass Simbabwes. Dadurch soll mehr Geld für medizinische Versorgung zur Verfügung stehen. Der Vorstand des Landesverbands Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. unterstützt diese Aktion: „Simbabwe braucht eine Entschuldung, um wirtschaftlich wieder auf die Füße zu kommen“, so Luise Böttcher, Vorsitzende des Vorstands. Das Land ist hoch verschuldet, die Wirtschaft Simbabwes ist völlig zerstört. Jahrelange Misswirtschaft und Korruption führten Ende der 90er Jahre zur Zahlungsunfähigkeit. Allein gegenüber Deutschland hat Simbabwe rund 730 Millionen Euro Schulden. Weiterlesen in PM

Den Weltgebetstag unter die Füße genommen

Frauen aus dem Evangelischen Dekanat Wetterau wandern den Pilgerinnenweg anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Weltgebetstag in Deutschland“

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Mit einem Gebet nordamerikanischer Indianerinnen aus dem Jahr 1981 haben sie sich auf den Weg gemacht: Zwölf Frauen aus dem Evangelischen Dekanat Wetterau wanderten den Pilgerinnenweg, um sich an 70 Jahre Weltgebetstag in Deutschland zu erinnern.

Hier geht's zum Bericht!

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Elisabeth Becker-Christ Elisabeth Becker-Christ

Elisabeth Becker-Christ
Referentin Frauenarbeit

Elisabeth Becker-ChristTelefon 06408 50 39 04

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