Wer sich einmal in diese Stadt verliebt hat, kommt immer wieder zurück. Ob Topfenstrudel oder Marillenknödel und ein „gemischter Satz“ am Abend, in Salzburg lässt es sich gut sein. Umgeben von zwei Hausbergen (Mönchsberg und Kapuzinerberg) liegt das Zentrum rechts und links der Salzach, die nach einem „Schnürlregen“ schon mal mit heftigem Getöse dahinfließen kann. Dom, Universität, Kollegienkirche, Festspielhäuser und Mozartplatz dominieren die Altstadt. Und über allem thront majestätisch die Festung Hohensalzburg. All das hat man bei einem ersten Rundgang schnell „abgehakt“. Wir wollen bei unserer Reise einen zweiten Blick auf die Stadt werfen, einen intensiveren, einen weiblichen, denn Salzburg hat mehr zu bieten als Mozarthaus und „Jedermann“. Wir begeben uns auf die Spuren von beeindruckenden Salzburger Frauen der Vergangenheit und der Gegenwart. Namen wie Salome Alt, Helene Thimig oder die heilige Ehrentrudis werden uns dabei begegnen, und wir werden Frauen treffen, die aktuell in Salzburg leben und arbeiten. Zudem wollen wir der Frage nachgehen, ob die Festspiele eigentlich schon immer eine Männerdomäne waren.
Bilder: Tourismus-Salzburg; Gästehaus Priesterseminar Salzburg