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Frauen*politik

Ob Menschenhandel oder Organspende, Rechtspopulismus oder Carearbeit: Wir beziehen Stellung und bringen die weibliche Perspektive in kirchen- und gesellschaftspolitische Diskussionen ein.

Reformvorschlag für das Umgangs- und Sorgerecht

Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. kritisiert Reformpläne des Kindschaftsrechts: Unverheiratete Väter sollen von Geburt an das Sorgerecht haben – so sieht es der Vorschlag einer Arbeitsgemeinschaft des Bundesjustizministeriums für eine Gesetzesreform vor. „Die Reformpläne stellen den Schutz der Familie als verlässliche Gemeinschaft nicht in den Mittelpunkt. Darüber hinaus gehen sie von einer falschen Grundannahme aus, der ein negatives Frauenbild zugrunde liegt. Daher lehnen wir diesen Reformvorschlag entschieden ab.“

Organspende. Entscheide ich.

Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. setzt sich für eine freie und informierte Entscheidung für oder gegen eine Organspende ein. Vor diesem Hintergrund hat der Verband die Kampagne zum alternativen Organspendeausweis unterstützt, auch die Frauenfachkonferenz 2019 fand zu diesem Thema statt.

Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung

Im Schatten der Flüchtlingsbewegungen werden tausende Frauen wider ihren Willen nach Europa geschleust und zur Prostitution gezwungen. Auch Zwangsarbeit, Organhandel und Adoption nehmen unter der Bedingung von Migration und Flucht deutlich zu. Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. fordert, in Herkunfts- und Zielländern gezielt gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung vorzugehen.

Gegen §219a – für die Lebensrealitäten von Frauen

Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. fordert die Abschaffung des Paragraphen 219a StGB sowie eine stärkere gesellschaftliche Debatte über die Probleme, denen sich Menschen mit Kindern und auch Schwangere gegenübersehen.

Offener Brief

Appell zur Abschaffung des §219a

Pressemitteilung

Gegen so genannte Lebensschützer

Stellungnahme zum Prostituiertenschutzgesetz

„Kein Beruf wie jeder andere“

Prostitution ist gesellschaftlich und moralisch immer noch ein Tabu. Die Forderung nach Abschaffung bietet sich Vielen als einfache Lösung an – ist es aber nicht. Im Sinne einer Stärkung der in der Prostitution arbeitenden Frauen forderte der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. 2015 in einer Stellungnahme mehr qualifizierte Beratungs- und Informationsangebote sowie mehr Transparenz und Kontrolle, um Kriminalität zu bekämpfen.

„Denn ich war fremd und du hast mich aufgenommen“ (Mt 25,31)

Zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland

Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. setzt sich für eine aktive Willkommenskultur ein, eine Kultur, die Menschen als von Gott geschaffene Mitgeschöpfe begrüßt und Wege eines guten Miteinanders und der Begegnung sucht. Im März 2015 veröffentlichte der Verband vor diesem Hintergrund eine Stellungnahme zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland.

Social Freezing

Es kann gute Gründe geben für das vorsorgliche Einfrieren von unbefruchteten Eizellen. Doch in vielen Fällen führt das sogenannte Social Freezing dazu, dass Schwangerschaft und Geburt ökonomischen Zwängen untergeordnet werden. Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. fordert bessere Rahmenbedingungen, um dem Werden und Wachsen von neuem Leben Zeit zu geben. Hierzu gehören eine Willkommenskultur für Kinder und die Neubewertung von Care-Leistungen.

Ihr Ansprechpartnerin für Frauen*politik

Ricarda Heymann