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Assistierter Suizid – Frauensache?!

„Jeder Mensch entscheidet individuell über sein Sterben. Und jeder Mensch ist eingebunden in Sozialität, die auch sein Sterben betrifft.“ – Dorothee Arnold-Krüger

Am 28. April 2022 setzen wir uns unter der Überschrift „Assistierter Suizid – Frauensache?!“ damit auseinander, was die Öffnung der Suizid-Beihilfe für uns als Menschen und besonders für uns als Frauen bedeutet.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.2020 hat das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe, den Paragrafen 217 des Strafgesetzbuches, für verfassungswidrig erklärt. Seitdem gibt es die Möglichkeit Beihilfe zum Suizid in Anspruch zu nehmen. Das Thema kann uns auf viele verschiede Weisen betreffen. Beruflich, durch eine Beschäftigung in der Pflege. Privat, durch die Pflege oder Begleitung von Angehörigen. Oder auch ganz persönlich, weil man sich Gedanken darüber macht, wie man für sich selbst dazu steht.
Egal wie und aus welchen Gründen man sich mit dem Thema beschäftigt, es wirft zahlreiche Fragen auf, die sich in der Regel nicht pauschal beantworten lassen, sondern die immer individuell sind. Mit unseren Gesprächspartnerinnen wollen wir Fragen aus unterschiedlichen Bereichen nachgehen und dabei auch immer die Frage stellen, wie Frauen in diesem Zusammenhang besonders betroffen sind.

Dr. Dorothee Arnold-Krüger vom Zentrum für Gesundheitsethik Hannover wird uns zunächst einen Überblick über die verschiedenen christlichen Perspektiven geben und besonders zu den Fragen, die das für die Seelsorge in den Gemeinden aufwirft. Danach wird es einzelne Gespräche mit der Leiterin des Nationalen Suizidpräventionsprogramms, Prof. Dr. Barbara Schneider, der Palliativmedizinerin Dr. Ulrike Reinholz und der Trauerseelsorgerin Tabitha Oehler geben, die jeweils aus ihrem Arbeitsbereich und ihrer Erfahrung berichten können. Abschließend gibt es die Möglichkeit allen vier Referentinnen Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und findet per Zoom statt. Bitte melden Sie sich über das Formular in unserem Veranstaltungskalender an, die Zugangsdaten werden Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung zugesendet.

Die Referentinnen:
Frau Dr. Dorothee Arnold-Krüger, Theologische Referentin am Zentrum Gesundheitsethik Hannover, mit Seelsorgeerfahrung aus dem Hospiz- und Palliativbereich.
Frau Prof. Dr. Barbara Schneider, Chefärztin der Abteilung Abhängigkeitserkrankungen, Psychiatrie und Psychotherapie der LVR-Klinik Köln und Leiterin des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro).
Frau Dr. Ulrike Reinholz, Fachärztin in der Interdisziplinären Abteilung für Palliativmedizin der Universitätsklinik Mainz.
Frau Tabita Oehler, Trauerbegleiterin und Trauerseelsorgerin in der EKHN.

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